Benedikt Doll im Training auf einer Schwarzwälder Höhe

LEISTUNG. ENERGIE. LEIDENSCHAFT.

Benedikt Doll

„Jeden Tag Fehler und Schwächen zu erkennen, an ihnen zu arbeiten, ihnen die Stirn zu bieten und daraus für die Zukunft zu lernen ist Ansporn und Antrieb genug.”

  • Spitzname: Benni
  • Geburtsdatum: 24.03.1990
  • Geburtsort: Titisee-Neustadt
  • Wohnort: Kirchzarten
  • Verein: SZ Breitnau
  • Größe: 178 cm
  • Gewicht: 74 kg
  • Beruf/Ausbildung: Sportsoldat, Student
  • Hochschule: Furtwangen
  • Studiengang: Marketing und Vertrieb
  • Familienstand: ledig
  • Biathlon seit: 1998
  • Trainer: Mark Kirchner, Roman Böttcher
  • Hobbies: Webdesign, Kochen, Fotografieren, Klettern und Kino

Mein Weg

Seit über 15 Jahren bin ich Biathlet und lerne täglich dazu.

Der Bezug zum Sport wurde mir schon in die Wiege gelegt. Mein Vater, ehemaliger Berg- und Langstreckenläufer mit zahlreichen Titeln, und meine Mutter, eine Marathonläuferin, waren meine ersten Vorbilder. Nach zahlreichen Kinderlanglaufrennen bin ich mit 7 Jahren zum Biathlon gewechselt. Dort habe ich in der Schnupperklasse die Loipe auf dem Notschrei unsicher gemacht. Durch fleißiges Training und mit der nötigen Unterstützung habe ich die Luftgewehrzeit in der Schülerklasse bis zu den Kleinkaliberschützen erfolgreich gemeistert und erste Rennen gewinnen können.

Nach der mittleren Reife wechselte ich nach Furtwangen und fand im dortigen Skiinternat und dem Technischen Gymnasium perfekte Rahmenbedingungen für meine sportliche und schulische Weiterbildung. Trainiert habe ich zu der Zeit auf einer kleinen Biathlonanlage in Schönwald. 2008 habe ich mir zusammen mit einem Trainingskollegen eine Wohnung in Furtwangen gesucht, um flexibler trainieren und mich gleichzeitig intensiv auf das Abitur vorbereiten zu können. Trotz der steigenden Trainingsansprüche konnte ich Schule und Sport sehr gut miteinander verbinden und erreichte 2009 meine allgemeine Hochschulreife. Seitdem bin ich Sportsoldat in der Sportfördergruppe der Bundeswehr und kann mich voll und ganz auf den Sport konzentrieren.

2011 habe ich mich für ein sportbegleitendes Studium entschieden. Als Student für „Marketing und Vertrieb – Wirtschaftsingenieurwesen“ an der Hochschule Furtwangen habe ich die optimale Abwechslung zum täglichen Training gefunden. Seit 2013 trainiere ich wochenweise am Stützpunkt Oberhof um in einer großen Trainingsgruppe meine Leistungen kontinuierlich zu verbessern.

Benedikt Doll präsentiert seine Goldmedaille von der WM

Mein Antrieb

„Nur was man mit voller Leidenschaft betreibt, kann erfolgreich sein. Darum bin ich Biathlet mit Leib und Seele.”

Was mich antreibt sind, viele kleine Dinge.

Ich mache mir oft bewusst, dass ich mit Biathlon einen einmaligen, naturverbundenen Beruf ausübe. Es ist schön, jeden Tag unter freiem Himmel trainieren zu können. Auch der Gedanke, sich täglich weiter zu entwickeln ist mir persönlich sehr wichtig. Jeden Tag Fehler und Schwächen zu erkennen, an ihnen zu arbeiten, sie zu besiegen und daraus für die Zukunft zu lernen ist Ansporn und Antrieb genug. Jeder Sportler arbeitet ständig auf die verschiedenen Saisonhöhepunkte wie Weltmeisterschaften oder Olympische Spiele hin. Sich auf diese besonderen Wettkämpfe vorzubereiten macht neben aller Anstrengung viel Spaß und man macht immer wieder neue, manchmal gar abenteuerliche Erfahrungen. Umso schöner ist es, wenn bei den Höhepunkten die Mühen auch belohnt werden.